Überlegungen vor dem ersten Aquarium

Überlegungen vor dem ersten Aquarium

aquarium kaufen

Vorab sei bemerkt, dass in einem Aquarium die gleichen Vorgänge ablaufen, wie es in der Natur der Fall ist. Im Idealfall ist das Aquarium ein in sich geschlossenes ökologisches System. Ein Aquarium ist also keinesfalls ein neuer Einrichtungsgegenstand. Es eignet sich auch nicht als Zeitvertreib für Kinder, es sei denn sie sind reif genug und unter Anleitung bereit, Verantwortung für andere Lebewesen für längere Zeit zu übernehmen.

Nur mit durchdachter Planung kann ein erstes Aquarium zu einem die ganze Familie befriedigenden Vergnügen werden. Dabei gilt, den geeignetsten Standort zu finden, ein sehr wichtiger Umstand für das erfolgreiche Betreiben. Es sollte keinesfalls in die Nähe eines Fensters oder Heizkörpers gestellt werden. Direkt ins Aquarium strahlendes Sonnenlicht führt zu sehr raschem Algenwachstum und kann auch das Wasser überhitzen. Auch der Standort gegenüber eines oder gar mehrerer Fenster kann zu unerwünschter starker Algenbildung an der Frontscheibe führen. Ein Aquarium sollte nicht in der Mitte eines Raumes stehen, auch wenn es sehr dekorativ wirken würde. Der beste Standort ist vor einer Wand. Da ein 200-Liter Becken ein Gewicht von bis zu 300 kg erreichen kann, muss auch auf den Unterboden Bedacht genommen werden.

Die Art des Aquariums

Die beste Wahl beim ersten Aquarium ist ein sogenanntes Gesellschaftsaquarium. Darin werden eine Vielzahl an Fischen und Pflanzen gepflegt, die dieselben Bedingungen an Wasser und Temperatur stellen. Ein Felsenaquarium eignet sich für Fischarten, die felsenartige Bauten im Aquarium für Rückzugs- und Versteckmöglichkeiten benötigen. Ein Strömungsbecken beherbergt Fische, die eine hohe Fließgeschwindigkeit des Wassers benötigen. Da Strömungsbecken recht aufwändig und teuer in der Erhaltung sind, findet man sie eher selten als erstes Aquarium.

Art-Aquarien finden vor allem bei erfahrenen Aquarianern Verbreitung. Hierin wird gezielt eine einzige Art von Lebewesen gehalten und gepflegt, die ganz bestimmte Umweltbedingungen benötigen.

Anforderungen der Bewohner

Es ist auch zu bedenken, dass Fische unterschiedliche Anforderungen an die Wasserhärte im Aquarium stellen. Sie ertragen, ohne Beeinträchtigung ihrer Gesundheit, keine allzu großen Abweichungen im Bezug auf die Wasserhärte. Ist eine Wasserenthärtung nötig, können entsprechende Anlagen im Handel bezogen werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, Fische nach der Härte des Wassers auszuwählen. Denn bei ungenügender Wasserqualität erleiden Fische Vergiftungen durch Stickstoffverbindungen. Diese gelangen durch ihre Ausscheidungen ins Wasser. Filter entfernen zwar Trübungen und absorbieren bestimmte gelöste Stoffe, aber gegen organische Abfälle sind solche Filter machtlos.

werbung