Wasserqualität im Aquarium.

Wasserqualität im Aquarium.

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Zur optimalen Wasserqualität im Aquarium werden vor allem gut funktionierende Filter innerhalb eines geschlossenen Systems benötigt . Zudem sollte das Wasser regelmäßig gewechselt werden. Dabei ist zu bedenken, dass Leitungswasser für Fische giftige Chemikalien enthalten kann. Zur Verbesserung der Wasserqualität kann ein im Handel erhältlicher Wasseraufbereiter hilfreich sein.

Wichtig sind vor allem die pH-Werte, diese schwanken meist zwischen 0 und 14, wobei der Wert 7 als neutral angesehen wird. Für eine optimale Wasserqualität eignen sich pH-Werte zwischen 6,5 und 8,5. Fische aus Flüssen, welche ins Schwerze Meer münden, lieben Wasser mit pH-Werten zwischen 6,0 und 7,5. Buntbarsche aus Ostafrika bevorzugen Wasser mit pH-Werten zwischen 7,5 und 8,5 und hoher Karbonathärte. Wird der pH-Wert durch ein Umsetzen der Fische verändert , geraten sie unter Stress und sind nicht mehr in der Lage, genügend Sauerstoff aufnehmen.

Aus Faustregel, die Wasserhärte betreffend, gilt Wasser bis zu einer Härte von 10 Grad als weich, zwischen 10 und 20 Grad als mittelhart und über 20 Grad als hart. Die Härte des Wasers kann mit verschiedenen, im Handel erhältlichen Tests bestimmt werden.

Die Waserqualität wird auch durch giftiges Nitrit beeinträchtigt, das beim Abbau von Ammoniak entsteht. Sehr gute Filtersysteme ermöglichen, Nitritkonzentrationen von weniger als 0,3 mg/l zu erreichen. Ein Wert von meh als 0,8 mg/l ist für Fische ungeeignet.

Pflanzen nehmen zwar Nitrat als Nährstoff auf, doch zu hohe Konzentrationen sind für Zierfische tödlich. Zudem wird das Wachstum von Algen begünstigt. Bei einem Nitratgehalt bis 25 mg/l gilt Aquarienwasser als noch nicht belastet. Bei höheren Werten sollte ein Wasserwechsel in Betracht gezogne werden.
Die Wasserqualität kann verändert werden, indem es durch Torf gefiltert wird. Weiters besteht die Möglichkeit, CO2 ins Aquarium einzubringen. Auch die Verwendung eines chemischen Mittels zur Wasseraufbereitung oder die Beifügung von Natriumkarbonat führen zum Ziel. Weitere Möglichkeiten sind die Belüftung des Wassers mit einer Luftpumpe und einem sogenannten Ausströmerstein, das Waser mittels Ionenaustauscher und Umkehrosmoseanlagen von zuviel Mineralien zu befreien, Kalzium- oder Magnesiumsulfat ins Waser zu geben und kalkhaltige Filtermaterialien zu verwenden. Ist der Besatz im Aquarium nicht zu hoch, wird nicht zu viel gefüttert und werden regelmäßig organische Abfälle entfernt, wird die optimalste Waserqualität erreicht.

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